Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist der Vogel des Jahres 2019

Und hier die Stimme:


Der Kiebitz war ursprünglich ein Vogel offener Feuchtgebiete. Er kann aber auch in Äckern brüten. Noch in den 1970er Jahren kam er in der Schweiz mit mehr als 1000 Brutpaaren vor. Verschlechterungen in den natürlichen Lebensräumen und Intensivierung in der Landwirtschaft führten zu einem eigentlichen Bestandeszusammenbruch bis im Jahr 2005 mit 88 Paaren ein absoluter Tiefstand erreicht war.

Kiebitze ernähren sich von Insekten und deren Larven, Würmern und anderen Wirbellosen, die sie auf dem Boden suchen.

Vanellus vanellus
Kiebitz in seinem Bruthabitat (Bilder: JSenn)
Dank intensiver Schutzmassnahmen geht es dem Kiebitz heute ein bisschen besser. In den letzten Jahren haben in der Schweiz wieder zwischen 170 und 180 Paare gebrütet. Der Bruterfolg ist allerdings klein, einerseits wegen zu vielen Störungen andererseits wegen unzureichendem Futter für die Jungvögel. Soll der Kiebitz als Brutvogel in der Schweiz erhalten werden, bleibt noch viel zu tun.

Wenn Sie mehr wissen wollen, bitte den Kiebitz im Bild anklicken, dann geht es zur Vogelwarte:

Kiebitz im FlugKiebitz im Flug

Verbreitung des Kiebitz nach Wikipedia: Blau= Winter- und Rastgebiet, gelb=Brutgebiet, grün= beides

Verbreitung von Kiebitz

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